28.06.bis 01.07.2026 Reise ins Bergische Land
Für 35 Mitglieder und Gäste der Pinneberger Landfrauen begann am 28. Juni eine unvergessliche Reise ins Bergische Land. Pünktlich um 6:00 startete der Bus von Peters Reisen bei sommerlichen 21 Grad vom Pinneberger Marktplatz in Richtung Süden. Nach einem ersten Zwischenstopp mit Sektfrühstück an der Autobahnraststätte Wildeshausen erreichten wir gegen 12:00 Uhr Odenthal-Altenberg.
Dort stand die Besichtigung des Altenberger Doms auf dem Programm. Das 1133 als Zisterzienserkloster gegründete Gotteshaus wird heute als Simultankirche genutzt. Ein besonderes Highlight war das beeindruckende Westfenster: Mit 144 Quadratmetern stellt es das himmlische Jerusalem dar und gilt als eines der größten gotischen Fenster nördlich der Alpen.
Weiter ging es nach Velbert ins Café Clärchen, wo uns eine traditionelle Bergische Kaffeetafel erwartete. Dies opulente Mahlzeit vereint harmonisch Süßes und Herzhaftes. Wir schlemmten uns durch Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne, süßen Milchreis mit Zimt und Zucker, Rosinenstuten, Topfkuchen und Quark, gefolgt von kräftigem Graubrot mit Wurst, Schinken, Blut- und Leberwurst sowie Käse. Während der Kaffee früher traditionell aus der Dröppelminna - einer bauchigen Zinnkanne mit Zapfhahn - ausgeschenkt wurde, übernehmen das heute moderne Thermoskannen. Pappesatt und glücklich waren wir bereit für den nächsten Programmpunkt.
Der Tag war nämlich noch nicht zu Ende: Es folgte ein Besuch im "Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum" in Velbert. Hier erlebten wir eine faszinierende Zeitreise durch 4000 Jahre Erfindergeist im Dienste der Sicherheit. Die Schließtechnik, so lernen wir, war schon immer ein Wettlauf gegen die Kriminalität: Je raffinierter die Konstrukteure wurden, desto trickreicher wurden auch die Einbrecher. Museumsführer Stefan Hillkamp leitete uns fachkundig durch die Ausstellung und erklärte die Herstellung von historischen Schlössern und Schließanlagen. Besonders beeindruckend: Das Fallriegelschloss, das als erstes echtes Schloss der Menschheitsgeschichte gilt. Ausgrabungen im Irak belegen, dass diese Technik bereits vor 2800 Jahren genutzt wurde, um Riegel mithilfe eines passgenau abgestuften Schlüssels anzuheben.
29.06.2026. Nach einem tollen Frühstück fuhren wir mit unserer Gästeführerin, Regina Kerstin, nach Neviges, um die von Gottfried Böhm erbaute Wallfahrtskirche "Maria, Königin des Friedens" zu besuchen. Obwohl die gewaltige reine Betonkonstruktion für über 6000 Menschen im ersten Moment verstörend wirken kann, überwältigt sie Besucher im Inneren durch ihre Monumentalität, das besonderen Lichtspiel der Fenster und eine tiefe Ruhe.
Anschließend ging unsere Fahrt zur Müngstener Brücke, der mit 107 Metern höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands. Sie überspannt das Tal der Wupper und verbindet die Städte Remscheid mit Solingen. Wir haben das gigantische Bauwerk zwar nur von unten bestaunt - obwohl man es auch in einer 2,5-stündigen Tour über 777 Stufen entlang des Stahlbogens besteigen kann, aber leider hatten wir Anschlusstermine. Wir bewunderten noch die Stücke, die ein Kunstschmied an seiner Werkstatt ausgestellt hatte.
weiters folgt
18.06.2026 Black Out - Krisen und Katastrophen
Martin Wohlers, pensionierter Polizeibeamter, hielt und einen Vortrag über Vorsorge und richtiges Handeln im Katastrophenfall.
Sind wir vorbereitet?
Können wir uns und anderen helfen?
Wissen wir, was zu tun ist?
Im Normalfall gibt es alle wichtigen Verbrauchsgüter im Geschäft um die Ecke. Frische Ware ist in der Regel immer da. Auch Medikamente sind in der Apotheke verfügbar oder schnell besorgbar. Trinkwasser kommt selbstverständlich aus dem Wasserhahn, so wie Strom aus der Steckdose. Aber das kann durch Katastrophen beeinträchtigt werden oder ausfallen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Postfach 1867, 53008 Bonn, hat eine Broschüre heraus gegeben: Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen. Die Broschüre ist kostenlos und kann beim Bundesamt bestellt werden.
Als kleines Dankeschön gab es für den Referenten ein Notfallpaket für einen Tag.
12.06.2026 Fahrradtour mit Gudrun
Bericht folgt
27.05.2026 Fahrt zum Spargelessen nach Bargenstedt und Besuch des Landwirtschaftsmuseums in Meldorf
Unsere diesjährige Ausfahrt zum Spargelessen begann mit einer abwechslungsreichen Tour durch das schöne Schleswig-Holstein. Erste Station war Glückstadt, wo wir eine charmante kleine Stadtrundfahrt erlebten. Unser Busfahrer zeigte uns nicht nur die historische Altstadt und das wunderschöne Gebäude der Spar- und Leihkassen aus dem Jahr 1902, sondern lenkte den Blick auch auf die Kontraste der Stadt: die ehemalige Marinekaserne, die heute als Abschiebehafteinrichtung genutzt wird, sowie den neuen Leuchtturm.
Weiter ging es in Richtung Itzehoe, wo wir die Stör über die 2025 fertiggestellte neue Brücke überquerten. In der Stadt selbst fiel der Blick auf die Landesfeuerwehrschule, die als zentrale Aus- und Fortbildungsstätte für die Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen dient. Am Hafen prägen zudem zwei mächtige Getreidesilos der Holsteinischen Mühlenwerke Ruschke GmbH & Co.KG. das Bild. Das Unternehmen verschifft seine Waren direkt über die Stör - ein Fluss, der aufgrund von Versandung regelmäßig ausgebaggert werden muss, damit die Fahrrinne für die Schifffahrt frei bleibt.
Schließlich überquerten wir den Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Hier erfuhren wir ein interessantes Detail: Auf dem Kanal gilt eine strikte Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h (ca. 6,5 Knoten). Damit sich auch alle daran halten und Verkehrsrowdys keine Chance haben, führt die Wasserschutzpolizei hier regelmäßig Kontrollen und Geschwindigkeitsmessungen durch.
Nach diesem schönen Auftakt, waren wir pünktlich zum Mittagessen In Bargenstedt in "Königs Gasthof"
Dort angekommen, wurden wir kulinarisch rundum verwöhnt: Als Vorspeise gab es eine feine Spargelsuppe, gefolgt von der Hauptspeise - frischem Spargel mit zerlassener Butter und Sauce Hollandaise, dazu Kartoffeln, Kroketten, Schinken sowie Schweine- und Putenschnitzel und es wurde alles nachgereicht. Es hat uns allen fantastisch geschmeckt.
In Meldorf besuchten wir das Dithmarscher Bauernhaus. Ingrid Hemke führte uns in ihrer Dithmarscher Tracht durch das Haus und dem zugehörigen Rosengarten.
Das Haus selbst stammt von der Geest, ist aber genau so eingerichtet, wie die Menschen im 19. Jahrhundert, nicht weit von Meldorf, gelebt haben. Der Wohnbereich mit Küche und „Guter Stube“, die Schlafstätten, alles mit Originalgegenständen von damals ausgestattet. Der Paesel mit seinen prächtigen Möbeln und die Fliesenstube mit dem schönen Wandschmuck versetzen so manchen Besucher in Staunen! Gleich daneben die Wirtschaftsräume und eine Tür weiter steht man schon im Stall bei den Kühen, Pferden und Schafen.
21.04.2026 Risiko? Nein danke! - Runter vom Sofa: Warum Vorbeugen besser ist als Heilen
Frau Dr. Gisa Andresen, ärztliche Geschäftsführerin der Ärztekammer Schleswig-Holstein informierte uns im "Café Zeitgeist" über vorbeugende Maßnahmen, die jeder umsetzen kann. Denn wer frühzeitig aktiv wird, kann viel für die eigene Gesundheit tun - bevor Krankheiten entstehen.
Wer sich gesund ernährt, kann bis zu zehn Lebensjahre gewinnen, wer es schafft, sich pro Woche 150 Minuten moderat - das heißt ohne zu schwitzen - zu bewegen, kann seine Lebenszeit um bis zu vier Jahre verlängern und gut 40 % aller Krebserkrankungen ließen sich verhindern, wenn man die Risikofaktoren Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht vermeidet.
Viele wissen, dass sie sich mehr bewegen sollten - und tun es trotzdem nicht. Was hilft nachweislich, den inneren Schweinehund zu überwinden?
Kleine, erreichbare Ziele setzen, nicht untrainiert versuchen, zehn Kilometer zu joggen, um nach zwei Kilometern entnervt aufzugeben; sich Gleichgesinnte suchen und gemeinsam auf den Weg machen, dann fällt es auch schwerer, Ausreden zu finden.
Frau Dr. Gisa Andresen hat uns noch vieles erzählt, hier nur eine paar Stichworte:
Todesursachen an erster Stelle steht Herz- Kreislaufversagen, dann erst folgt Krebs.
Cholesterin: Schlechtes LDL (lass das lieber) gutes HDL (hab dich lieb) kann man sich so merken.
Es gibt 50 Arten von Demenz. Das Gehirn hält länger wenn man es benutzt.
Zwei bis drei Mahlzeiten am Tag sind empfehlenswert, das Immunsystem sollte sich nicht öfter darauf konzentrieren was reinkommt.
Naschen - nach dem Essen.
Immer viel trinken, der Urin sollte hellgelb, fast durchsichtig sein.
Erwachsene sollten nicht mehr wie 5 bis 6 Gramm Salz täglich zu sich nehmen, einschl. dem Salz in verarbeiteten Lebensmitteln.
Und... ganz wichtig - geht zu Vorsorgeuntersuchungen!!!
28.03.2026 Frühstück - Büchertausch - Bilder-Rückblick 2025
Es war ein Vormittag, der Leib und Seele gutgetan hat. Herzhafte Salate und perfekte Eierspeisen, selbstgebackenes, alles handgemacht, nichts aus der Tüte. Unsere Landfrauen zauberten ein gelungenes Buffett.
Es war nicht nur das Essen, sondern diese gemütliche bodenständige Atmosphäre, bei der man sich sofort willkommen fühlte.
Viele Bücher wechselten ihren Besitzer.
25.02.2026 GAB - Entsorger - Versorger
(Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung mbH)
Die Besichtigung der GAB war sehr informativ und kurzweilig. Frau Susanne Flor, zuständig für Umweltbildung, vermittelte uns einen kurzen Überblick über die Aufgaben und Arbeiten, anhand von Grafiken und Diagrammen. Danach führte sie uns über die Anlage.
Das Müllheizkraftwerk liefert Energie in Form von Strom und Fernwärme für viele Haushalte im Kreis Pinneberg.
Hier arbeiten 350 Beschäftigte, viele im Drei-Schicht-System.
Der eigene Fuhrpark besteht aus 150 Spezialfahrzeugen, außer Müllsammelfahrzeuge auch Abrollkipper, Radlader, Gabelstapler und Kehrmaschinen.
Sämtlicher Hausmüll aus dem Kreis Pinneberg und Steinburg landen hier in der Müllverbrennungsanlage. Auf diesem Weg werden 60000 MWh Wärme und 27000 MWh Strom erzeugt. Der erzeugte Strom wird an die Leipziger Strombörse verkauft. Auch die eigenen Anlagen werden hierdurch versorgt.
Hier wird für eine nachhaltige Verwertung der Abfälle gesorgt. Im Kreis Pinneberg fallen jährlich 200 Millionen kg Abfall im Jahr an, das entspricht einem Prokopfverbrauch von 1,7 kg Abfall täglich.
Sondermüll und sperrige Abfälle kann man hier kostenlos entsorgen, z.B. Farbreste, Leuchtstoffröhren, Elektromüll, alte Handys und vieles mehr.
Die gelbe Tonne wird zur Zeit nicht bei der GAB abgeladen und verwertet. Die Fa. RMG-Rohstoffmanagement GmbH hat seit dem 1.Januar 2023 den Zuschlag für die Entsorgung bekommen. Auch diese Firma recycelt Weißblech, Kunststoff, Aluminium, Papier und verkauft es gepresst an die Industrie. Das ist ein guter Weg, besonders in Zeiten knapper werdender Ressourcen.
Der Bioabfall wird aus dem gesamten Kreis Pinneberg und dem Norden von Hamburg abgeholt und hier in der Kompostieranlage zu hochwertigem Biokompost verarbeitet. Nach der Anlieferung wird der Kompost erst sortiert und von Störstoffen getrennt, denn Metallteile, Plastiktüten und Glasflaschen haben darin nichts zu suchen, sind aber leider oft dabei. Der Bioabfall wird dann für zwei Wochen im Rottetunnel bei 60 Grad von Mikroorganismen zersetzt und anschl. noch einmal gesiebt. Am Ende bleibt feinster Frischkompost. Der Kompost ist Bodenverbesserer für Landwirtschaft und Garten. Man kann ihn in Säcken und auch in großen Mengen direkt von hier abholen.
Auch aus nicht wieder verwertbarem Müll lässt sich noch eine Menge herausholen. In dem Müllheizkraftwerk werden solche Abfälle rund um die Uhr bei bis zu 1000 Grad C verbrannt. Durch die Kraftwärmekopplung wird die Energie, die im Müll steckt, fast vollständig verwertet. Jede Tonne Müll die verbrannt wird, ersetzt rechnerisch 250 Liter Erdöl.
Die Experten für Abfallwirtschaft sorgen hier nicht nur für eine reibungslose Entsorgung, sondern auch für eine umweltgerechte Verwertung.
Der richtige Umgang mit dem Abfall wird auch in Zukunft immer wichtiger werden.
09.02.2026 Kreativ Tüten basteln
Das Jahr 2025 ist vorbei, die schönen Kalenderblätter von 2025 werden nicht mehr gebraucht und sind zu schade zum Entsorgen. Unsere Bastelgruppe traf sich wieder bei Anke und mit ihrer Anleitung stellten wir tolle Tüten her. Große, mittlere und kleine, mit tollen Motiven wie Blumen, Strand, Treckern und vielen anderen Abbildungen.
31.01.2026 Jahreshauptversammlung
Als erste Veranstaltung in diesem Jahr fand am 31.01.2026 unsere Jahreshauptversammlung in Prisdorf im Bilsbek-Raum statt. 26 Mitglieder und 5 Gäste konnte unsere Vorsitzende Heike Scharf begrüßen, darunter unsere Kreisvorsitzende Ulrike Kühl und unser Fördermitglied Harm Kähler (Bürgermeister von Borstel-Hohenraden) sowie zwei von unseren neuen Mitgliedern.
Die Kreisvorsitzende Ulrike Kühl berichtete von der Arbeit des Kreis- und Landesvorstandes und der Fahrt des Kreisverbands zur Grünen Woche in Berlin und dem Besuch am Stand des Bundesverbandes. Einige Mitglieder aus unserem Verein waren dabei.
Nach Jahresbericht, Kassenbericht und Kassenprüfungsbericht wurde unser Vorstand einstimmig von den anwesenden Mitgliedern entlastet.
Danach standen Wahlen auf dem Programm.
Unsere stellvertretende Kassenführerin Anke Ruckert, unsere stellvertretende Schriftführerin Kirsten M. Brandt und unsere Beisitzerin Heidi Parchmann-Dimter standen zur Wiederwahl und wurden jeweils einstimmig von den anwesenden Mitgliedern wiedergewählt. Anschließend wurden noch Marlies Weidlich und Christa Dreier jeweils einstimmig zu Kassenprüferinnen gewählt.
Nach knapp einer Stunde beendete Heike Scharf die Jahreshauptversammlung.
Anschließend hatten wir bei leckerer Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brot Zeit zum Klönschnack.
Danach ging es bei Kaffee und selbst gebackenen Keksen weiter mit einem Vortrag zum Thema Hausnotruf und Rote Dose. Herr Menger vom DRK berichtete, dass beim DRK jährlich 270.000 Hausnotrufe eingehen. Er erzählte eindrucksvoll wie der Hausnotruf bei DRK funktioniert und führte uns sogar einen Testanruf vor. Dann sprach er über die Rote Dose, die ein Blatt mit den wichtigsten Informationen zur Person und 2 Aufkleber enthält. Ein Aufkleber kommt an die Haustür und der zweite Aufkleber an die Kühlschranktür. Die Rote Dose mit den wichtigsten Information zur Person und zum Gesundheitszustand wird innen in der Kühlschranktür aufbewahrt. Sie sollte immer aktuelle Daten zur Person und Erkrankungen sowie Kontaktpersonen enthalten und ggf. eine Kopie der Medikamentenliste und der Patientenverfügung, damit im Falle eines Falles Notarzt und Rettungsdienst die wichtigsten Informationen über den Patienten zur Verfügung haben. Dies kann Leben retten.